Finsteraarhorn – Abbruch

Auf dem Fieschergletscher

Auf dem Fieschergletscher

Nachdem wir 2003 schon ein paar kleinere und größere Touren gemacht hatten, wollten wir unbedingt unseren erten Viertausender besteigen. Als Ziel hatten wir uns das an sich nicht allzu schweren Finsteraarhorn im Berner Oberland gewählt. Allergings – und das sollten wir noch spüren – liegt dieser Berg ziemlich abseits, inmitten von Europas größten Gletschern. Als Zustieg wählten wir den Fieschergletscher, weil er im Gegensatz zum Aletschgletscher etwas Abwechslung versprach und im Führer mit ca. 6-8 h Gehzeit angegeben war. Allerdings war der Gletscher 2003 durch den extrem heissen Sommere derart stark zerklüftet, dass wir weite Teile in den Steilhängen darüber umgehen mussten und uns durch eine Zone wilden Gletscherbruchs zu kämpfen hatten. Dabei lief uns die Zeit davon, bis wir am Fuß des Finsteraarhorns angekommen waren, war die Dunkelheit hereingebrochen, so daß wir die Hütte nicht mehr gefunden haben. Völlig genervt haben wir dann in einem Felshang über dem Gletscher mehr schlecht als recht biwakiert, in den Schlafsäcken angeseilt.

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Zu langer Anstieg:

Mit dem Zustieg zum Finsteraarhorn haben wir uns richtig verrechnet. Wir wollten über den Fieschergletscher zur Finsteraarhornhütte steigen. Aufgrund der stark ausgeaperten Verhältnisse benötigten wir aber viel länger als geplant, so dass uns die Kraftreserven fehlten, am nächsten Tag auf den Gipfel zu steigen.Fotos vom Finsteraarhorn