Allalinhorn – 4027 m

Allalinhorn - 4027 m - links der Hohllaubgrat

Allalinhorn - 4027 m - links der Hohllaubgrat

Am Beginn der Hohllaubgrates schlugen wir unser Biwak auf

Am Beginn der Hohllaubgrates schlugen wir unser Biwak auf

Eigentlich hatte wir eine ganze Tourenwoche im Wallis geplant, zur Akklimatisierung wollten wir das Allalinhorn besteigen. Nicht gerade der Traumberg, kann man doch bis 3800 m mit der Bahn fahren. Bis kurz unter dem Gipfel sind Skipisten und der Normalweg ist es eigentlich nicht wert, so genannt zu werden. Deshalb entschieden wir uns, das Allalinhorn im Biwakstil über den Hohllaubgrat zu überschreiten. Bei einigermaßen schlechtem Wetter stiegen wir erst zur Britanniahütte auf, wobei wir zugegebenermaßen auch die Bahn benutzten. Von da gings bei Nebel über den Gletscher zum Fuße des Hohllaubgrates, wo wir unser ziemlich kaltes Biwack aufschlugen.

Am nächsten Morgen starteten wir in alter Westalpenmanier um halb vier Richtung Gipfel, mit dem Ergebnis, das wir bereits um 6 Uhr am Gipfel waren. Die einzige Schwierigkeit, einen ca. 20 m hohen Steilaufschwung ließen wir bei Sonnenaufgang frei kletternd hinter uns. Im Süden konnte man beeindruckendes Wetterleuchten sehen, während sich im Norden und Westen Weisshorn und Matterhorn gegenseitig die Schau zu stehlen versuchten.

An der Schlüsselstelle des Hohllaubgrats

An der Schlüsselstelle des Hohllaubgrats

Nach einem kurzen Abstieg entschlossen wir uns, faul die Bahn zu nehmen und waren zum zweiten Frühstück um 9.00 Uhr beim Bäcker in Sass Fee. Hat ja auch was für sich, so ein Touri-Bergsteigen. Leider wurde aus unserer geplanten Tourenwoche nichts, denn eine Schlechtwetterfront zog von Westen heran, die sogar Neuschnee brachte. Wir machten uns ins Donautal davon, wo wir mit ein bisschen Klettern ganz relaxt die Zeit verbrachten.

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Kurze Tourenbeschreibung:

Von Saas Fee mit der Seilbahn bis zur Mittelstation, von dort in Richtung Britannia-Hütte. Am Fuße des Hohllaubgrats haben wir unser Biwakzelt aufgeschlagen. Am Morgen gings dann erst gemütlich über Felsen und dann zunehmend steiler und anstrengender über Firn bis zur Schlüsselstellt des Grates, einem ca. 20 m hohen Felsaufschwung im dritten Schwierigkeitsgrad. Unmittelbar dannach ist man am Gipfel. Von dort innherhalb kurzer Zeit bis zur Allalinstation und mit der Bahn ins Tal.Fotos vom Allainhorn